Catalogus Professorum

Professorinnen & Professoren der TU Berlin und ihrer Vorgänger

Prof.Dr.

Ernst Baier

Zur Person

Von 1919 bis 1924 studierte Ernst Baier Chemie an den Universitäten Tübingen und Würzburg und promovierte 1924. Anschließend absolvierte er bis 1925 ein Studium der Mineralogie an der Universität Zürich. Ab 1926 wirkte er als Assistent (ab 1929 als Privatdozent) am Mineralogischen Institut der Universität Tübingen und habilitierte sich dort im Juli 1929.

Vom 20. Februar 1931 bis 1945 war Ernst Baier zunächst als Privatdozent, ab 4. Juli 1936 als nichtbeamteter außerordentlicher Professor, ab 7. November 1939 als außerplanmäßiger Professor für Mineralogie und Petrographie am gleichnamigen Institut der Fakultät IV für Stoffwirtschaft, Abteilung für Bergbau (ab 1934 Fakultät IV für Bergbau und Hüttenwesen) der Technischen Hochschule zu Berlin tätig. Dabei war er ab Mai 1935 bis April 1936 für Geologische Forschungsarbeiten im Iran beurlaubt.

Vom 9. April 1946 bis 15. April 1946 als außerplanmäßiger Professor mit gleicher Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Berlin.

Anschließend ebenfalls kurzzeitig als ordentlicher Professor an der Bergakademie Freiberg tätig, bevor er noch 1946 als Professor für Mineralogie und Petrographie am gleichnamigen Institut in der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz unterrichtete.

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Kristalloptische Methoden und ihre Anwendung zur Untersuchung von Gesteinen, Erzen und kristallinen Werkstoffen sowie der Gebirgsbergbau und die Lagerstättenerkundung auf dem Balkan und im Iran.

Gremientätigkeiten und Mitgliedschaften

  • ab 1946: Direktor des Instituts für Mineralogie und Petrographie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz

in Weinsberg / Württemberg

in Mainz

Lehrtätigkeit

Technische Hochschule

Technische Universität Berlin

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