Catalogus Professorum

Professorinnen & Professoren der TU Berlin und ihrer Vorgänger

Prof.Dr.-Ing.

Kurt Marks

Zur Person

Im August 1914 machte Kurt Marks sein Notabitur auf dem Gymnasium in Allenstein und war von 1914 bis 1918 im Kriegsdienst.

Vom Januar 1919 bis zum 27. Januar 1922 studierte er Maschinenbau mit zwei Zwischensemestern an der Technischen Hochschule Hannover und war anschließend bis September 1924 als Konstrukteur bei der Bochumer Eisenhütte tätig.

Vom 1. Oktober 1924 bis zum 30. September 1927 arbeitete er als Assistent bei Professor Kühne an der Technischen Hochschule München, wo er am 3. Juli 1926 mit dem Thema „Bisherige Untersuchungen über den Bodenbearbeitungswiderstand und ein neues Gerät zu seiner Messung“ promovierte.

Danach arbeitete er vom Oktober 1927 bis April 1928 als Leiter der Maschinenabteilung der Bayrischen Warenvermittlung.

Als Leiter der Maschinen-Beratungsstelle der Landwirtschaftskammer Kiel war er vom 1. Mai 1928 bis zum 30. April 1932 tätig und während dieser Zeit habilitierte er sich am 31. Januar 1931 an der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrecht Universität Kiel. Anschließend war er dort ab Mai 1932 als Dozent sowie ab 7. September 1934 bis Oktober 1934 als nichtbeamteter außerordentlicher Professor für Landmaschinenkunde und Leiter der Maschinenberatungsstelle tätig.

Vom 1. Oktober 1934 bis zum 31. März 1936 arbeitete er als Konstrukteur bei der Firma Heinrich-Lanz AG in Mannheim. Vom 1. April 1936 bis zum 15. April 1945 war er Referent im Heereswaffenamt Berlin und dort ab 1937 Beamter.

Zusätzlich war er seit dem 5. September 1936 als nichtbeamteter außerordentlicher Professor an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin tätig.

Vom 1. April 1947 bis zu seiner Emeritierung zum 30. März 1965 wirkte Kurt Marks als Ordinarius für Landmaschinen mit gleichnamigem Institut in der Abteilung Maschinenbau der Fakultät IV für Maschinenwesen (ab 1949 Fakultät V für Maschinenwesen) der Technischen Universität Berlin.

Wissenschaftliche Schwerpunkte

  • Hydraulische Mähwerke
  • Düngerstreuer

Gremientätigkeiten und Mitgliedschaften

  • 1950 bis 1951: Prodekan der Fakultät V für Maschinenwesen der Technischen Universität Berlin
  • 1951 bis 1953: Dekan der Fakultät V für Maschinenwesen
  • 1951 bis 1954: kommissarischer Direktor des Instituts für Landtechnik
  • 1955 bis 1965: Direktor des Instituts für Landtechnik in der Fakultät VI für Landbau an der Technischen Universität Berlin

  • 1954 bis 1960: Vorsitzender des Studentenwerkes und im Vorstand der Studentischen Krankenversicherung (SKV)
  • 1960 bis 1969: Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Studenten-Krankenversicherung (DSKV)

in Ohlau/Schlesien

in Berlin

Lehrtätigkeit

Technische Universität Berlin

Ämter