Catalogus Professorum

Professorinnen & Professoren der TU Berlin und ihrer Vorgänger

Prof.Dr. rer. nat.

Ralf Steudel

Zur Person

Nach seinem Studium der Chemie an der Freien Universität Berlin war Ralf Steudel ab 25. Oktober 1963 als Assistent und ab 1. Oktober 1966 bis 1969 als Oberassistent am Lehrstuhl für Anorganische Chemie der Fakultät II für Allgemeine Ingenieurwissenschaften der Technischen Universität Berlin tätig.

1965 promovierte er mit einer Arbeit zu „Untersuchungen über niedere Schwefeloxide“ und 1969 habilitierte er sich mit einer Schrift über „Präparative und spektroskopische Untersuchungen an einigen Subverbindungen der Nichtmetalle“ in der Abteilung Chemie der Technischen Universität Berlin.

Ab 21. Juli 1969 wirkte Ralf Steudel als Privatdozent, ab 1. August 1969 als Wissenschaftlicher Rat und Professor und vom 1. April 1971 bis zu seinem Ruhestand zum 31. März 2003 als Professor für Anorganische Chemie am Institut für Anorganische und Analytische Chemie (ab 2002 Institut für Chemie) in der Abteilung Chemie der Fakultät II für Allgemeine Ingenieurwissenschaften (ab 1970 Fachbereich 5 für Synthetische und Analytische Chemie, ab 1993 Fachbereich 5 für Chemie, ab 2002 Fakultät II für Mathematik und Naturwissenschaften) der Technischen Universität Berlin.

Wissenschaftliche Schwerpunkte

  • Chemie der Nichtmetalle, speziell des Schwefels
  • Entschwefelungsverfahren in der Industrie
  • Mikrobiologischer Schwefelkreislauf in der Natur
  • Computer-Chemie: Modellierung chemischer Strukturen und Reaktionen
  • Analytische Chemie von Schwefelverbindungen
  • Gutachten über chemische Prozesse

Gremientätigkeiten und Mitgliedschaften

  • 1969 bis 1978: Mitglied des Direktoriums des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie der Technischen Universität Berlin
  • 1. Oktober 1976 bis 30. November 1978: Stellvertretender Direktor des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie
  • 1. Dezember 1978 bis 16. Januar 1980: Geschäftsführender Direktor des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie der Technischen Universität Berlin
  • 1975 bis 1981 und 1995 bis 2003: Stellvertretender Prüfungsobmann der Studienrichtung Chemie an der Technischen Universität Berlin
  • 1977 bis 1978: Mitglied der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs
  • 14. November 1983 bis 16. Dezember 1986: Geschäftsführender Direktor des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie der Technischen Universität Berlin
  • 16. Dezember 1986 bis 14. Mai 1986: Stellvertretender Direktor des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie
  • 2000 bis 2001: Mitglied des Institutsrates des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie der Technischen Universität Berlin

  • Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GdNÄ)
  • Mitglied der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GdCh)

Ehrungen

  • 1974 bis 1978: Karl Winnacker-Stipendiat der Hoechst AG
  • 18. August 1991: Chairman des 6th International Symposium on Inorganic Ring Systems, Technische Universität Berlin

in Dresden

Lehrtätigkeit

Technische Universität Berlin

Ämter